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nanamaus

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1

Samstag, 11. November 2006, 12:03

Mails

Hallo,

ich habe seit Wochen das Problem das die Anzahl der Phishing Mails echt überhand nimmt.
Dabei sind die noch nicht einmal an uns gerichtet sondern an andere Adressen die vielleicht so ähnlich sind.
Kann man dagegen eigentlich irgendwas machen - sich z.B. bei T-Online beschweren?
Habt ihr auch die Erfahrung gemacht?

L.G. Nana
Leben ist das was passiert während du etwas anderes planst.

2

Samstag, 11. November 2006, 14:08

Hallo Nanamaus,

ich bin seid Jahren Postbank-Kunde und mache seid einiger Zeit auch Online-Banking. Als ich eine Phishing-Mail bekam, habe ich Sie mit entsprechendem Hinweis an die Postbank weitergeleitet. Die haben sich bedankt und geschrieben, dass sie der Sache nachgehen. Was draus geworden ist, weiss ich aber auch nicht.

Wenn Du in einer E-Mail aufgefordert wirst, deine persönlichen Daten, Bankverbindung, Pin oder Tan-Nummern irgendwo einzugeben, darfst Du dass auf gar keinen Fall machen. Eine Onilne-Bank würde sowas niemals per Mail von Dir verlangen!

Vermeiden lassen sich solche Mails wohl nicht. Man darf halt nur nicht drauf reinfallen. Ich habe einen Artikel zu dem Thema gefunden, der zwar nicht mehr ganz neu ist, aber nach wie vor aktuell:

www.banktip.de/rubrik2/17970/Gefahr-durc…hing-Mails.html
Bis Bald!

nanamaus

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3

Samstag, 11. November 2006, 14:13

Nein das mache ich auch nicht.
Ich finds halt nur komisch das wir von vielen Banken Mails bekommen - extrem ist die Volksbank. Na ja sie kommen ja nicht von den Banken selbst.
Aber auch andere Mails die gar nicht an uns adressiert sind kommen ständig bei uns an. Das sind dann Spam Mails oder so.
Ich frage mich nur wie die ohne richtige Addi trotzdem bei uns ankommen und ob man dagegen etwas unternehmen kann?
Leben ist das was passiert während du etwas anderes planst.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nanamaus« (11. November 2006, 14:14)


4

Samstag, 11. November 2006, 18:31

Hallo nanamaus,

das Problem mit Spam, Junk und Pishing hat in den letzten Monaten tatsächlich dramatisch zugenommen, und die Absender werden ~ meiner Meinung nach ~ immer krimineller in ihren Methoden. So werden z. B. die Filterwörter verfremdet, aus Viagra wird VI@gr@ usw., und schon greifen die üblichen Filter nicht mehr.

Auch die anscheinend "falsch" adressierten Mails nehmen leider stetig zu. Sie sind schon an Euch gerichtet, es ist ziemlich einfach, den vermeintlichen Empfänger zu fälschen.

Outlook (2003) bietet zwar einen gewissen Schutz, aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man den Junkfilter füttern kann wie man will, der Müll kommt trotzdem mehr oder weniger durch.

Ich arbeite mit G Data Internet Security 2007, allerdings eine kostenpflichtige Lösung. Diese Software ist relativ drastisch und lernfähig, so dass sich die Belästigungen in Grenzen halten.

Darüber hinaus kann man auch recht drastisch arbeiten, indem man eine sogenannte "Whitelist" einrichtet ~ Mails, die von Absendern kommen, die auf dieser Liste stehen, werden zugelassen. Alle anderen werden ohne Ausnahme zurückgewiesen. Das Gegenteil davon ist eine "Blacklist" ~ Mails, die von Absendern kommen, die auf dieser Liste stehen, werden abgewiesen (diese zweite Lösung ist aber nicht so effektiv).

Viele Grüße

Matze
Egal, wie tief man die Messlatte der menschlichen Intelligenz legt, man trifft jeden Tag jemanden, der locker drunter hindurch passt...

nanamaus

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5

Samstag, 11. November 2006, 18:38

Hallo Matze,

und wie kann man solche Listen einrichten?

Wir haben ja den Junk-Filter aber die Mails kommen immer von verschiedenen IP Adressen so das man ständig aktualisieren muss.

Und weißt du wieso auch falsch adressiertte zu uns gelangen? Liegt das am Anbieter?

Danke Nana
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nanamaus« (11. November 2006, 18:38)


6

Samstag, 11. November 2006, 18:49

Hallo Nana,

dazu solltest Du eine Anti-Spam-Software verwenden, wie z. B. das erwähnte G Data-Paket. Oder die Norton Internet Security (finde ich persönlich aber nicht so ganz gut).

Das Problem mit dem Junk Filter habe ich auch, es ist echt nervig!

Nein, es liegt nicht am Anbieter, sondern am Absender der Spams. Der Anbieter (T-Online, AOL, Alice...) leiten die Mails ja nur zu Euch weiter. Die "falsch" adressierten Mails sind ja in Wirklichkeit nicht falsch adressiert, es hat nur den Anschein. Im Header der Mail steht Ihr als Empfänger, und nur das berücksichtigt der Anbieter.

LG Matze
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nanamaus

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7

Samstag, 11. November 2006, 19:06

Zitat

Original von Matze
Im Header der Mail steht Ihr als Empfänger, und nur das berücksichtigt der Anbieter.

LG Matze


Was ist denn der Header?

Da steht z.B. AN: Hehmannwhehmann oder Hehmig und das sind wir ganz sicher nicht.

LG Nana
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nanamaus« (11. November 2006, 19:07)


8

Samstag, 11. November 2006, 19:16

Outlook bezeichnet den Header auch als "Internetkopfzeilen". Du kannst ihn Dir anzeigen lassen, wenn Du bei Outlook mit der rechten Maustaste auf die Mail klickst, und dann ganz unten auf Optionen. In den Nachrichtenoptionen stehen ganz unten diese Internetkopfzeilen.
Egal, wie tief man die Messlatte der menschlichen Intelligenz legt, man trifft jeden Tag jemanden, der locker drunter hindurch passt...

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9

Samstag, 11. November 2006, 19:27

Ja, danke ich habe es gefunden.

Danke für deine Hilfe - werde mal sehen was mir machen.

Ein nettes Wochenende noch und Grüße an Alessa
Leben ist das was passiert während du etwas anderes planst.

10

Sonntag, 12. November 2006, 12:05

Noch ein kurzer Nachtrag zu den Pishing-Mails der Banken: diese Mails enthalten sehr oft einen Trojaner, den man aufgrund des fehlenden Dateianhangs nicht auf den ersten Blick sieht.

Bei den Volksbanken-Mails ist es z. B. der Trojan-Spy.HTML.Bankfraud.od

Das bedeutet, dass nicht nur die Gefahr besteht, dass die persönlichen Daten auf einer Pishing-Seite abgefangen werden. Eine weitere Möglichkeit ist z. B., dass die Tastatureingaben aufgezeichnet und dann an die Betrüger geleitet werden.

Man sollte solche Mails am besten sofort löschen. Und wenn Paypal oder eBay hundertmal in den Pishing-Mails drohen, uns vom Handel auszuschließen... :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matze« (12. November 2006, 12:06)


11

Montag, 20. November 2006, 09:54

Ja, ist erschreckend, welchen Schabernack die mit einem treiben, wenn man nich aufpasst. Ich öffne grundsätzlich keine eMails mit mir unbekanntem Absender! Erst recht nich die angesprochenen Mails von "Banken"!
"Wenn du in den Alpen stehen würdest und würdest "Hallo Echo" rufen, käme kein Echo zurück, weil Echos auch Geschmack haben!" :D

12

Montag, 15. Januar 2007, 18:11

Falsche Mails!!!

WDR warnt vor gefälschter GEZ-Mail mit Trojaner

[jv] Köln - Eine angeblich von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) stammende Nachricht wird zurzeit massenhaft per E-Mail verschickt.

Wie der WDR heute warnte, stammen diese E-Mails jedoch nicht von der GEZ. Vielmehr liege hier ein klarer Fall von Missbrauch in betrügerischer Absicht vor. Die E-Mail ist als Zahlungsaufforderung aufgemacht (Betreff) und spricht zudem von einem "Zuschlag wegen nicht rechtzeitiger Anmeldung der Internetverbindung".

An der Mail hängt eine ZIP-Datei, die einen so genannten "Trojaner" enthält. Dieser beschädigt beim öffnen den PC des Anwenders. Daher sollte die ZIP-Datei unter keinen Umständen geöffnet werden, so der Sender.

Vor diesen E-Mails wurde gestern in verschiedenen Nachrichtensendungen und auf Internet-Seiten der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender bereits gewarnt.

http://www.digitalfernsehen.de/news/news_127841.html

Alessa

Eheleute Alessa und Matze

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13

Dienstag, 16. Januar 2007, 15:15

Gefälschte 1&1-Rechnung im Umlauf
Seit Samstagabend werden von Unbekannten Millionen gefälschter 1&1-Rechnungen verschickt, die als Anlage einen gefährlichen Virus enthalten.

Die Fälschung enthält einen virusartigen Code vom Typ "Backdoor.Win32.agent.akf". 1&1 warnt dringend davor, die im Anhang dieser Mails befindliche Datei auszuführen. Wird die im Anhang dieser Mails befindliche Datei ausgeführt, erhalten Hacker die Möglichkeit, die auf dem Rechner befindlichen Daten auszuspähen oder für weitere Angriffe zu missbrauchen.

Die gefälschte Datei lässt sich leicht erkennen: Es handelt sich immer um einen Dateianhang mit einer angeblichen Rechnung über 59,99 Euro mit einer doppelten Dateiendung im Format ".PDF.EXE".

Da der Virus derzeit nur etwa von der Hälfte der Virenscanner erkannt wird, empfiehlt 1&1 ein Update auf aktuelle Versionen, z.B. Norton Internet Security. Bis jetzt hat 1&1über 50.000 delivery errors und mehrere 100.000 Mails an eigene Kunden eingeliefert bekommen. Da 1&1 die Mails von vielen Dialup-IPs bereits blockieren und diese in der Zahl bereits nicht mehr enthalten sind, deutet das auf ein sehr hohes Gesamtvolumen von vielen Millionen verschickter Mails hin.

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Zum ersten mal wurde nun auch 1&1 Opfer einer solchen Masche. In der Vergangenheit hatten jedoch auch andere große Firmen, wie Beispielsweise T-Com, RTL sowie zahlreiche namhafte Banken mit betrügerischen E-Mails, die in ihrem Namen versendet wurden, zu kämpfen.

Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/compute…it/3445732.html
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14

Dienstag, 16. Januar 2007, 18:36

die hab ich auch bekommen, gott sei dank habe ich ein gutes Virenschutzprogramm und konnte den Anhang somit nicht öffnen.