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Mittwoch, 21. Dezember 2005, 20:31

Rechte für drei Spielzeiten vergeben. Bundesliga bleibt im Ersten

Rechte für drei Spielzeiten vergeben

Bundesliga bleibt im Ersten

Die Bundesliga bleibt im Ersten. Die Deutsche Fußball-Liga hat entschieden und die wichtigsten Free-TV-Rechte für die Berichte aus den Stadien bis 2009 an die ARD vergeben.



Die Bundesliga bleibt im Ersten

Die ARD kann damit samstags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr alle sechs Spiele des Samstags und das neu eingeführte Freitagsspiel erstverwertend in Zusammenfassungen zeigen. Bei Wochenspieltagen gilt dies entsprechend. Ferner wird die ARD wie in der Vergangenheit das Saisoneröffnungsspiel sowie das Rückrundeneröffnungsspiel live im Ersten übertragen.

"Die Sportschau ist die beste Werbung für die Bundesliga. Die Entscheidung der DFL bestätigt unsere Leistung. Wir werden auch in Zukunft alle Register ziehen, um den deutschen Spitzenfußball so attraktiv wie möglich zu präsentieren.", sagte Intendant Fritz Pleitgen vom Sportschau-Sender WDR.


Pay-TV-Rechte an Kabelkonsortium

"Dass die Highlights der Bundesliga möglichst zeitnah nach Spielschluss - also deutlich vor 20.00 Uhr - gezeigt werden, ist ein ständig geäußerter Wunsch der Fans. Auch von den Vereinen wissen wir, dass sie die Bundesliga am besten in der Sportschau aufgehoben sehen. Was die DFL heute verkündet hat, ist gut für den Fußball und gut für das Publikum", so Pleitgen weiter.

Die Pay-TV-Rechte erhält ein Kabel-Konsortium mit dem Namen Arena. Der bisherige Partner Premiere geht hingegen leer aus. Premiere hatte zwar mehr Geld geboten, dafür aber auf eine Ausstrahlung im Free-TV am Samstag erst nach 22 Uhr bestanden. Die 36 Profivereine sprachen sich jedoch gegen eine solche Lösung aus. "Alle Vereine haben auf Geld verzichtet, weil sie der Meinung sind, dass die Sportschau eine großartige Plattform ist", sagte DFL-Präsident Werner Hackmann.


Außerordentliches Kündigungsrecht?

Die Stiftung Warentest wies vorsorglich darauf hin, dass Premiere-Kunden nach dem Rechteverlust möglicherweise ein außerordentliches Kündigungsrecht zustünde. Als Gründe nennen die Verbraucherschützer die "Kündigung aus wichtigem Grund", weil die Bundesliga-Berichterstattung eine tragende Säule des Programms gewesen sei.



Der Vorstand des Ligaverbands hatte in der Nacht verhandelt und über die möglichen Rechte-Pakete entschieden. Dem Ergebnis der Sitzung musste dann noch die Mitgliederversammlung zustimmen, die in Frankfurt tagte. Die bisherigen Einnahmen aus der Vermarktung der so genannten audiovisuellen Verwertungsrechte lagen bei 300 Millionen pro Saison.


"Nicht das höchste Gebot"

Ligaverbands-Vizepräsident Holzhäuser hatte bereits vor der Rechtevergabe erklärt: "Möglicherweise werden wir nicht das höchste Gebot annehmen. Der Verbraucher spielt auch eine große Rolle." Zudem hatten sich viele Unternehmen, die durch ihr Sponsoring die zweitwichtigste Einnahmequelle der Klubs neben den TV-Sendern sind, gegen eine Free-TV-Zusammenfassung am späten Abend ausgesprochen.

Quelle: http://sport.ard.de/sp/fussball/news2005…echte_neu.jhtml