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Sonntag, 9. Juli 2006, 19:58

Sonntag, 09.07.2006 .. Fussball WM 2006 ...



Spiel um den Weltmeiserpokal ...



Fussball-Weltmeister 2006 = ITALIEN ...

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Sonntag, 9. Juli 2006, 23:17

Ich habe kein berauschendes oder weltmeisterliches Spiel gesehen. Der Sieger musste durch Elfmeterschiessen gekürt werden.

Italien hat mit 5 : 4 n.E. über Frankreich die Fussball-WM 2006 für sich entscheiden können...

Auch von mir ein Glückwunsch an Italien ...


Das Verhalten von Zidane .. dieser Kopfstoss ... kann ich nicht verstehen. Wie kann sich so ein Weltklasse Spieler nur so vergessen ..

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Sonntag, 9. Juli 2006, 23:33

Zitat

Original von Supra
Ich habe kein berauschendes oder weltmeisterliches Spiel gesehen. Der Sieger musste durch Elfmeterschiessen gekürt werden.

Italien hat mit 5 : 4 n.E. über Frankreich die Fussball-WM 2006 für sich entscheiden können...

Auch von mir ein Glückwunsch an Italien ...


Das Verhalten von Zidane .. dieser Kopfstoss ... kann ich nicht verstehen. Wie kann sich so ein Weltklasse Spieler nur so vergessen ..


Dem ist nichts hinzuzufügen. Glückwunsch an Italien, und nochmals danke allen die uns diese gelungene WM ermöglicht haben. Insbesondere natürlich der deutschen Mannschaft, die sich ihren Urlaub jetzt redlich verdient hat.

Bald gibts ja wieder Bundesliga, und bis zur EM-Quali dauerts ja auch nicht mehr lange... ;)
Bis Bald!

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Montag, 10. Juli 2006, 01:43

Italien feiert den vierten Weltmeistertitel

09.07.2006


Italien hat den Fluch durchbrochen. In einem spannenden WM-Finale setzte sich die Squadra Azzurra gegen Frankreich erst im Elfmeterschießen durch. Zinedine Zidane verschaffte sich mit einer Tätlichkeit einen ganz unrühmlichen Abgang.

Zwei Spieler standen im Mittelpunkt des Finales vor 66.021 im Olympiastadion Berlin: Zinedine Zidane und Marco Materazzi. Zunächst fielen sie durch Tore auf, dann sorgten sie für den traurigen Abgang des Superstars.

Doch der Reihe nach: Es hatte so gut angefangen für den Kapitän der Franzosen. In der siebten Minute hatte er für die 1:0-Führung der Equipe Tricolore gesorgt. Nachdem Florent Malouda von Marco Materazzi gefoult worden war, hatte der Ex-Madrilene den fälligen Strafstoß verwandelt â€â€œ mit Glück. Der Ball sprang von der Lattenunterkante hinter die Linie.

Die Freude wirkte aber nicht lange: Italien machte Druck, Frankreich stand zusehends in der Defensive, beschränkte sich auf das Nötigste und wurde bestraft. Nach einer Ecke von Andrea Pirlo machte Materazzi in der 20. Minute seinen Fehler per Kopf zum 1:1 wieder gut. In der Folgezeit ließen die in der Defensive gut postierten Teams aus dem Spielverlauf kaum nennenswerte Chancen zu. Doch immer stärker werdenden Italiener blitzten bei Standards auf, vor allem die Ecken von Pirlo sorgten für Gefahr.

"Ich habe das Gefühl, dass die Franzosen müde und die Italiener etwas besser organisiert sind", unkte Frankreichs Weltmeister von 1998, Emmanuel Petit, zur Pause. Die zweite Halbzeit begann mit vertauschten Rollen und den Franzosen am Drücker. Allerdings kam die Equipe Tricolore nicht zu Chancen. Das erledigten die Italiener, die in der 60. Minute mit Vincenzo Iaquinta einen zweiten Stürmer für Francesco Totti brachten. Doch Luca Toni stand bei seinem Kopfballtreffer in der 62. Minute im Abseits. Es entwickelte sich ein absolut offenes Match. Und die größte Chance gab es wieder durch einen Standard: Ein Freistoß aus 30 Metern durch Andrea Pirlo zischte nur Zentimeter am Tor von Fabien Barthez vorbei.

In der 80. Minute dann kollektives Aufschreien bei den Franzosen. Zidane hatte sich an der Schulter verletzt und deutete an, ausgewechselt werden zu wollen. Doch nach kurzer Behandlungspause konnte der Superstar doch weitermachen. Der Schreck setzte Energien frei. Italien, bei denen dann auch noch Alessandro del Piero den Sturm verstärkte, war fortan in der Defensive zu finden und nur gelegentlich bei Kontern gefährlich.

Die Verlängerung stand ganz im Zeichen des Zinedine Zidane. Erst scheiterte er in der 103. Minute per Kopf an Gianluigi Buffon. Dann verlor der Superstar die Nerven und leistete sich einen Kopfstoß nach einem Wortgeplänkel mit Materazzi. Die Tätlichkeit wurde von Elizondo zu Recht mit Platzverweis geahndet â€â€œ ein trauriger und unrühmlicher Ausklang einer großen Karriere. Zizou fehlte auch bei der Siegerehrung.

Zum zweiten Mal in der Geschichte der WM musste dann das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Zuletzt war dies 1994 der Fall. Damals verloren die Italiener gegen Brasilien. Die Nerven versagten den Franzosen. Ausgerechnet David Trezeguet, der im EM-Finale 2000 noch das Golden Goal gegen Italien erzielt hatte, setzte seinen Strafstoß gegen die Latte. Und die Italiener durften nach dem Treffer von Grosso jubeln.

"So eine große Freude habe ich noch nie gespürt. Das ist das Größte, was ein Sportler erleben kann. Wir sind alle überglücklich", jubelte Italiens Coach Marcello Lippi. Enzo Bearzot, der legendäre WM-Siegercoach von 1982, urteilte: "Diese Mannschaft hat den WM-Titel mehr verdient als Italiens drei anderen Sieger-Teams vorher." Für Franz Beckenbauer war der Platzverweis der "Knackpunkt": "Zidane hat seine Mannschaft entscheidend geschwächt", sagte der OK-Chef. "Zidane wird dem Fußball fehlen, heute hat er uns in den letzten Minuten gefehlt", urteilte Frankreichs enttäuschter Coach Raymond Domenech. "Wir haben das Spiel nicht verloren, denn ein Elfmeterschießen ist wie ein Unentschieden."


Quelle

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Montag, 10. Juli 2006, 15:12

Ich habe den Franzosen die Daumen gedrückt. Obwohl ich es mir nach Zidanes Attacke fast anders überlegt hatte! Naja, jetz hat sich der Kreis geschlossen! Deutschland is in Italien Weltmeister geworden und jetz sind die Italiener in Deutschland Weltmeister geworden! Naja, die Deutschen haben in meinen Augen gewonnen! Und das zählt!
"Wenn du in den Alpen stehen würdest und würdest "Hallo Echo" rufen, käme kein Echo zurück, weil Echos auch Geschmack haben!" :D

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Dienstag, 11. Juli 2006, 21:10

Materazzi gesteht Beleidigung Zidanes
Lippenleserin: "Sohn einer Terroristen-Hure"

London/Rom - Das Rätsel um den folgenschweren Ausraster des französischen Fußballers Zinédine Zidane im Finale der Fußball-WM in Berlin ist angeblich gelöst: Wie die Londoner Tageszeitung "The Timesâ€Å“ am Dienstag berichtete, hatte sein italienischer Gegenspieler Marco Materazzi den Spross algerischer Eltern einer Lippenleserin zufolge beim Endspiel am Sonntag als "Sohn einer Terroristen-Hureâ€Å“ beschimpft. Zidane war auf Materazzi zugelaufen und hatte ihn mit einem Kopfstoß gegen den Brustkorb umgerannt. Daraufhin war der 34-jährige Ausnahmefußballer in seinem letzten Spiel als Profi vom Platz gestellt worden. Nach Angaben seines Managers will sich Zidane "in den nächsten Tagenâ€Å“ zu dem Vorfall äußern, der weltweit für Aufsehen gesorgt hatte.

Materazzi räumte ein, dass er Zidane vor dem Kopfstoß beleidigt hatte, ohne den Inhalt seiner Äußerungen preiszugeben. Der Franzose habe sich vor dieser Beleidigung "super-arrogantâ€Å“ verhalten, verteidigte er sich nach einem Bericht der italienischen Sportzeitung "La Gazzetta dello Sportâ€Å“ vom Dienstag. Auf die Frage, ob sich seine Worte gegen Zidanes Schwester gerichtet hätten, antwortete der Abwehrspieler ausweichend: Es sei "eine Beleidigung von der Artâ€Å“ gewesen, "wie man sie Dutzende Male hört und die uns auf dem Platz oft herausrutschenâ€Å“. Er habe Zidane nur kurz am Trikot festgehalten. Darauf habe ihn der Franzose herablassend gemustert und gesagt, wenn er wolle, könne er das Trikot nach dem Spiel haben. "Ich habe ihm mit einer Beleidigung geantwortet, das stimmt.â€Å“

Materazzi: "Für mich ist die Mama heilig"

Materazzi bestritt, Zidane einen Terroristen genannt zu haben. "Ich bin nicht gebildet, ich weiß nicht einmal, was ein islamistischer Terrorist ist - und meine einzige Terroristin ist sieâ€Å“ fügte der 32 Jahre alte Materazzi dem Bericht zufolge mit einem Blick auf seine zehn Monate alte Tochter hinzu. Die Kleine lag demnach an seiner Seite in dem Flugzeug, das Italiens Weltmeister-Elf in die Heimat flog. Materazzi beteuerte zudem: "Und ich habe ganz bestimmt nicht die Mama von Zidane beschuldigt - für mich ist die Mama heilig.â€Å“ Die Tageszeitung "Corriere della Seraâ€Å“ verwies darauf, dass der Spieler von Inter Mailand seine eigene Mutter im Alter von 14 Jahren verloren habe und gewiss niemals die von Zidane beleidigt hätte.

Uneinigkeit bei Lippenlesern

Die "Timesâ€Å“ beauftragte die als Gutachterin für britische Kriminalverfahren zugelassene Jessica Rees, Videobilder vom Streit zwischen Zidane und Materazzi auszuwerten. Mit Hilfe eines italienischen Dolmetschers las Rees von Materazzis Lippen die Worte "der Sohn einer Terroristen-Hureâ€Å“ ab, anschließend dann: "Verpissâ€â„¢ dich doch einfachâ€Å“. Andere Lippenleser kamen nach Angaben des brasilianischen TV-Senders Globo zum Ergebnis, Materazzi habe Zidanes Schwester als "Hureâ€Å“ beschimpft. Nach einem Bericht des britischen "Guardian" will ein italienischer Lippenleser herausgefunden haben, dass Zidanes Gegenspieler Marco Materazzi den Franzosen unter anderem mit den Worten beleidigt habe: "Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schrecklichen Tod."

Zidane redet "in den nächsten Tagen"

Zidanes Manager Alain Migliaccio sagte, Materazzi habe Zidane nach dessen Worten etwas "sehr Ernstesâ€Å“ gesagt. "Er wollte mir aber nicht sagen, wasâ€Å“, sagte Migliaccio der BBC am Montagabend. Zidane habe nicht darüber sprechen wollenâ€Å“, aber er wird darüber in den nächsten Tagen redenâ€Å“. Üblicherweise bleibe Zidane gelassen, am Sonntagabend im Berliner Olympiastadion sei aber "etwas in ihm explodiertâ€Å“. Der Spieler sei über den mit einer Roten Karte bestraften Ausraster in seinem letzten Spiel "sehr enttäuscht und traurig; er wollte nicht, dass es so zu Ende gehtâ€Å“. Italien hatte sich nach Zidanes Platzverweis den WM-Titel im Elfmeterschießen geholt.

FIFA: Kein Videobeweis

Unterdessen hat die FIFA Spekulationen zurückgewisen, wonach die Rote Karte für Zidane aufgrund eines nicht erlaubten Videobeweises ausgeprochen wurde. Laut Fußball-Weltverband am Dienstag kam der Hinweis auf die Tätlichkeit des französischen Kapitäns vom vierten Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo. Der Spanier habe den Ausraster des französischen Spielmachers von seiner Position am Spielfeldrand "ohne Zuhilfenahme eines Monitors gesehen", heißt es in der Presseerklärung. (lh/pf)


Quelle: http://channel1.aolsvc.de/index.jsp?cid=…ussball_WM_News

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Dienstag, 11. Juli 2006, 21:26

Was immer auch für Worte gefallen sind (beleidigt wird natürlich niemand gerne) - die Reaktion von Zidane war überzogen (die Quittung dafür hat er bekommen) - das weiss er auch und wird sich selbst im Nachhinein genug ärgern.

Die beiden sollten das wie erwachsene Leute regeln und sich aussprechen, wie einst Rudi Völler und Frank Rijkaard. Sonst wird nur weiter spekuliert, vermutet und schmutzige Wäsche gewaschen...
Bis Bald!

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Dienstag, 11. Juli 2006, 21:37

07.07.2006
FIFA-EHRUNG

Poldi ist der beste WM-Jung-Star




Lukas Podolski (rechts) wird von Lothar Matthäus als bester Jungspieler des Turniers geehrt.
Foto: dpa



Berlin - Wir holen keinen Titel? Von wegen! Trotz Aus im Halbfinale ist Lukas Podolski als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet worden. Und vier Deutsche sind im Allstar-Team der WM.
Poldi der bisher drei Tore erzielte, wurde vom Fußball-Weltverband FIFA am Freitag in Berlin als bester Jungspieler der WM geehrt.

Der 21-jährige Angreifer setzte sich unter anderen vor dem Portugiesen Cristiano Ronaldo durch. Die Fans hatten per Internet neben Ronaldo noch Luis Valencia aus Ecuador und den Argentinier Lionel Messi in die Endauswahl gewählt, die FIFA hatte den Schweizer Tranquillo Barnetta und den Spanier Cesc Fábregas dafür nominiert.

Poldi, nachdem er von Lothar Matthäus den Pokal überreicht bekam, trocken: "Ich hätte lieber den anderen Pokal genommen."

Und nicht nur Poldi kommt trotz WM-Aus zu Ehren: Vier Deutsche Nationalspieler sind von der FIFA für das WM-Allstar-Team nominiert worden: Michael Ballack, Jens Lehmann, Philipp Lahm und Miroslav Klose gehören zu der Best-Of-Auswahl.

Klose und Ballack stehen außerdem in der Auswahl für den Titel "Bester Spieler des Turniers". Na also - da holen wir doch noch ein paar Titel!

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Dienstag, 11. Juli 2006, 21:38

09.07.2006
"GOLDENER SCHUH"

Klose ist Torschützenkönig der WM




Unglaubliche Leistung: Miroslav Klose.
Foto: dpa


Berlin - Und noch ein Titel (nach Podolski als bestem Jung-Spieler) für Deutschland: Miroslav Klose hat sich mit seinen fünf Treffern die Torjägerkrone der WM 2006 gesichert. Spitze!
Mit seinem aufreibenden Einsatz in jedem Spiel hat er sich nicht nur in unsere Herzen geballert, sondern auch ganz nach oben in der Torschützenliste.

Dabei ließ der Bremer namhafte Stürmer wie Hernan Crespo, Ronaldo, Thierry Henry, Fernando Torres und Sturmpartner Lukas Podolski mit jeweils drei Treffern hinter sich.

Dem Neu-Münchner legte Klose sogar mehrfach erstklassig auf. Klose der Teamplayer und Ausnahmestürmer. Vorne rannte und acktere er unermüdlich, war sich aber auch nicht zu schade, in der Defensive auszuhelfen.


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Dienstag, 11. Juli 2006, 22:35

'My Game is Fair Play' - Goldener Ball für Zidane

10.07.2006


Trotz einer der schlimmsten Tätlichkeiten der jüngeren Fußballgeschichte ist Zinedine Zidane von Journalisten zum besten Spieler der WM gewählt worden. Der Franzose landete bei der Wahl vor den italienischen Weltmeistern Fabio Cannavaro und Andrea Pirlo.


Der Abgang eines Weltstars (dpa)


Zidane, der nach einem brutalen Kopfstoß gegen Marco Materazzi in der Verlängerung des Berliner Finales vom Platz gestellt worden war, erhielt bei der Wahl zum Goldenen Ball 2012 Stimmen von Medienvetretern aus aller Welt. Cannavaro bekam 1977 Stimmen, Pirlo 715.

Zidane hatte vor seiner Tätlichkeit das 1:0 per Elfmeter erzielt und in der Verlängerung noch eine große Kopfballchance vergeben. Dann sah er Rot, und Frankreich unterlag den Italienern im Elfmeterschießen. Es war das letzte Spiel des Maître, der seine Karriere sowohl in der Nationalelf als auch bei Real Madrid beendet.

Schon 2002 hatte es Diskussionen um die Wahl zum Spieler des Turniers gegeben. Damals war der deutsche Torhüter Oliver Kahn zum besten Akteur der WM gekürt worden, bevor er im Finale gegen Brasilien mit einem Fehler die Niederlage einleitete.

Dieses Mal verkündete die Fifa die Ergebnisse der Wahl erst nach dem Endspiel - doch offenbar waren die Stimmen der Journalisten bereits vor dem Finale eingeholt worden. Oder sollte der vom Weltverband verbreitete Slogan "My Game is Fair Play" nur eine leere Worthülse sein?


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Dienstag, 11. Juli 2006, 22:37

Ballack und Co.: 'Es war eine tolle Zeit'

10.07.2006


Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einem offenen Brief noch einmal für die phänomenale Unterstützung, nicht nur von Seiten der Fans, bedankt.


Michael Ballack läßt sich feiern (dpa)


"Wir möchten allen danken, die zum Gelingen der WM beigetragen haben", heißt es in dem Schreiben von DFB-Kapitän Michael Ballack und Co. "Es war eine tolle Zeit und vor allem die Fans haben uns toll unterstützt." Damit wiesen die Nationalspieler, auf der Berliner Fanmeile hautnah die Begeisterung eines ganzen Volkes erlebt hatten, auf die enge Verbindung zwischen der gewachsenen Schar der schwarz-rot-goldenen Anhänger und dem Team hin.

"Genauso beeindruckt haben uns die vielen Helfer, die hinter den Kulissen alles getan haben, damit wir als Mannschaft optimale Bedingungen hatten, um erfolgreich zu sein. Ob das nun Polizei-Eskorten, Platzwarte, Hotel-Mitarbeiter, Volunteers oder der Flughafen-Service waren", betonte Teammanager Oliver Bierhoff, der die Idee für den Brief hatte.

"Unser Dank gilt außerdem allen Sicherheitsverantwortlichen von Bund und Ländern sowie dem WM-Organisationskomitee unter Leitung von Franz Beckenbauer, die in den vergangenen Wochen alles für einen reibungslosen Ablauf des stimmungsvollen Festes in den zwölf WM-Städten und im ganzen Land getan haben", ergänzte Bierhoff.

Der Traum sei noch nicht beendet, er habe sich nur verändert, versicherte das Nationalteam: "Wir träumen nun vom großen Coup bei der EM 2008 oder der WM 2010. Wir versprechen euch allen: Unser Team wird weiterhin alles dafür geben, um sportlich erfolgreich zu sein."


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Dienstag, 11. Juli 2006, 23:52

Klinsmann kein Nationaltrainer mehr. Er hat abgesagt.
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Wir können unseren Blickwinkel verändern. Nicht jedoch das, was geschehen ist. :search:

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 00:16

Trainerfrage - Klinsmann hört auf



Der Bundestrainer verlängert sein Engagement nicht. Erster Kandidat für die Nachfolge ist Joachim Löw.
Von Philipp Selldorf

Als Jürgen Klinsmann am Sonntagnachmittag das Mannschaftsquartier in Berlin Richtung Stuttgart verließ, richtete sich Theo Zwanziger auf eine unbestimmte Wartezeit ein, bis er das nächste Mal von ihm hören würde.

Klinsmann solle sich die Zeit nehmen, die er brauche, um die Entscheidung zu treffen, ob er weiter Bundestrainer bleiben wollte, erklärte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

Es gebe keinen Zeitplan und erst recht kein Ultimatum, â€Å¾ich bleibe völlig gelassenâ€Å“, sagte Zwanziger. Doch schon am Dienstag nahm Klinsmann Kontakt auf. Und Zwanziger erhielt von ihm nicht die Botschaft, die er erhofft hatte.

Erste Gerüchte
Denn wie am Abend aus Kreisen des DFB-Präsidiums verlautet, wird Jürgen Klinsmann seine Arbeit mit der Nationalmannschaft definitiv nicht mehr fortsetzen.

In Stuttgart teilte er Zwanziger und dem DFB-Teammanager Oliver Bierhoff mit, dass er dem Wunsch des Verbandes, die erfolgreiche Tätigkeit als Bundestrainer fortzuführen, nicht entsprechen werde.

Als erster Favorit auf die Nachfolge gilt Klinsmanns Assistent Joachim Löw, der bereits zu früheren Zeitpunkten erklärte hatte, dass er seine Funktion beim DFB gerne weiter bekleiden möchte.

Offiziell gab es für diese Nachrichten zunächst keine Bestätigung. Harald Stenger, der Medienchef des DFB, wollte am Nachmittag lediglich â€Å¾bestätigen, dass Jürgen Klinsmann sich im Laufe des heutigen Tages bei DFB-Präsident Doktor Theo Zwanziger und Teammanager Oliver Bierhoff gemeldet hat. Das ist alles. Eine Entscheidung ist nicht gefallen.â€Å“ Bierhoff war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Den Ärger vor der WM nicht vergessen
Gerüchte besagten jedoch schon am Nachmittag, dass Klinsmann in dem Gespräch mit Zwanziger angekündigt habe, seine Arbeit mit der Nationalmannschaft nicht fortsetzen zu wollen. Dies wollte Stenger nicht kommentieren, er machte keine weiteren Angaben zur Sache und beließ es bei der offiziellen Bestätigung der Kontaktaufnahme.

Es hatte sich aber bereits die Nachricht verbreitet, dass es am Mittwoch eine Erklärung geben werde. Schon in den vergangenen Tagen sind in den besser informierten Kreisen vermehrt skeptische Prognosen geäußert worden. Auch im Mannschaftskreis hatte sich zuletzt die Meinung gebildet, dass Klinsmann sein Werk nicht weiterverfolgen wolle, obwohl viele Spieler diesen Wunsch an ihn herangetragen hatten.

Anlass für Interpretationen hatte außerdem Klinsmanns Berater Roland Eitel gegeben, der in Interviews hervorhob, dass Klinsmann die Probleme und Querelen, die vor der WM auftraten, nicht vergessen habe.

Solche Schwierigkeiten könnten bei ungünstigen Resultaten während der anstehenden EM-Qualifikation jederzeit wieder auftreten, sagt Eitel und gab damit zu verstehen, dass Klinsmann die gegenwärtige WM-Hochstimmung nicht als Garantie für künftige Zeiten ansehe.

Er will in den USA bleiben
Die vom Verband eingeräumte Abstandszeit könne daher auch abrupt enden, sagte Eitel der dpa: â€Å¾Vor zwei Jahren ist Jürgen auch innerhalb weniger Stunden von Los Angeles nach New York geflogen.â€Å“ Damals erklärte er den DFB-Delegierten Gerhard Mayer-Vorfelder und Horst R. Schmidt seine grundsätzliche Bereitschaft, die deutsche Mannschaft zur WM zu führen.

Als entscheidender Faktor galt vor allem Klinsmanns private Situation. Ein Umzug nach Deutschland aus Kalifornien nach Deutschland wäre für Klinsmann nicht in Frage gekommen, daran hat Klinsmann niemals einen Zweifel gelassen. Während der WM hatte er mehrmals anklingen lassen, dass ihn die Debatte um seinen Wohnort gestört und geärgert hat.

Dass die Entscheidung schneller fallen könnte, als es Zwanziger und der DFB erwarten, hatte zuletzt auch Bierhoff nahegelegt, als er davon sprach, er werde sich mit Klinsmann während der Woche beraten. Offenkundig hatte er bereits einen Eindruck gewonnen, wie die Sache enden würde. Er schätzte die Situation jedoch verhalten optimistisch ein, da die Ausgangslage günstig war.

Andere Prioritäten
Es war klar, dass Klinsmann bei einem Misserfolg zurücktreten würde, und es war ebenso klar, dass er im Fall des maximalen Erfolgs â€â€œ also dann, wenn die Mannschaft das Finale erreicht hätte â€â€œ ebenfalls keine gute Basis mehr für die Fortsetzung seiner Arbeit gesehen hätte.

Die Konstellation der vergangenen Wochen, die Entwicklung der Mannschaft und die Überwindung der Ressentiments in der Bundesliga schienen den Weg für eine Weiterverpflichtung frei gemacht zu haben.

Klinsmann setzt jedoch andere Prioritäten für sein Leben, in dem die Nationalmannschaft nicht mehr die Hauptrolle spielen soll.

(SZ vom 12.07.2006)



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Mittwoch, 12. Juli 2006, 06:54

Hab noch was zum ansehen und anhören gefunden ... viel Spass ...



Quelle

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 12:27




Joachim Löw folgt Jürgen Klinsmann als Bundestrainer

12.07.2006 11:30:10


Joachim Löw ist neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 46-jährige Fußball-Lehrer tritt damit die Nachfolge von Jürgen Klinsmann an.
Löw, der seit August 2004 als Assistent von Klinsmann im Trainerstab der Nationalmannschaft tätig war, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis nach der Europameisterschaft 2008 in österreich und der Schweiz.

Jürgen Klinsmann informierte am Dienstag telefonisch den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, den Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff darüber, dass er künftig nicht mehr als Bundestrainer zur Verfügung steht. Daraufhin trafen sich Dr. Theo Zwanziger, Jürgen Klinsmann, Joachim Löw, Oliver Bierhoff und Wolfgang Niersbach, der demnächst zum DFB als Direktor zurückkehren wird und bei dem kurzfristig angesetzten Termin den dienstlich verhinderten DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt vertrat, zu einem Gespräch am Dienstagabend in Stuttgart.

Dabei einigten sich alle Beteiligten darauf, dass Joachim Löw, der mit Klinsmann die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2006 in Deutschland auf Platz drei geführt hatte, die erfolgreiche Arbeit des bisherigen Bundestrainers fortsetzen soll. Das DFB-Präsidium bestätigte am späten Dienstagabend per telefonischem Rundruf den Vertragsabschluss mit Löw.


Quelle von Bild und Text: http://www.dfb.de/

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 12:31



Ballack: "Löw wird den Klinsmann-Stil fortsetzen"
12.07.2006 11:30:00



Michael Ballack (Kapitän der Nationalmannschaft): â€Å¾Ich finde es schade, dass Jürgen Klinsmann als Bundestrainer nicht weitermacht. Die Zusammenarbeit mit ihm war erfolgreich und hat viel Spaß gemacht. Ich respektiere allerdings seine Entscheidung. Gleichzeitig bin ich froh, dass wir in Joachim Löw einen neuen Bundestrainer haben, der die Mannschaft kennt und den Stil der bisherigen Arbeit fortsetzen wird.â€Å“

Jens Lehmann (Nationaltorhüter): â€Å¾Den Rücktritt von Jürgen Klinsmann bedauere ich sehr, weil er der Nationalmannschaft eine neue Begeisterung und eines neues Gesicht gegeben hat. Die Berufung von Joachim Löw zum neuen Bundestrainer ist für mich eine logische Entscheidung. Damit wird der Weg, den er bereits entscheidend mitgeprägt hat, konsequent fortgesetzt. Ich stufe seine bisherige Arbeit und sein taktisches Fachwissen sehr hoch ein. Es ist ein klares Zeichen an die Mannschaft, dass der Stil, der bei der WM viel Anerkennung fand, auch in Zukunft beibehalten wird.â€Å“

Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor): â€Å¾Ich wünsche Joachim Löw alles Gute für seine neue Tätigkeit als Bundestrainer und begrüße ausdrücklich die Entscheidung der DFB-Verantwortlichen. Entgegen allen Spekulationen war es nie meine Absicht, nach der WM als Bundestrainer zu arbeiten. Vielmehr war es von Anfang an mein erklärtes Ziel, in meiner Position als DFB-Sportdirektor neue Impulse in der Nachwuchsförderung zu setzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Joachim Löw in seiner neuen Rolle und möchte mit ihm gemeinsam etwas im Interesse des deutschen Fußballs bewegen.â€Å“

Dieter Eilts (Trainer der U 21-Nationalmannschaft): â€Å¾Ich bin der Überzeugung, dass das DFB-Präsidium die optimale Entscheidung getroffen haben. Joachim Löw ist ein exzellenter Fachmann und war schon in den vergangen beiden Jahren mehr als ein Assistenztrainer. Durch diese Lösung ist auch gewährleistet, dass der unter Jürgen Klinsmann eingeschlagene Kurs exakt und erfolgreich fortgeführt werden kann.â€Å“


Quelle von Bild und Text: http://www.dfb.de/

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 18:25



Jürgen Klinsmann: "Es war keine einfache Entscheidung"
12.07.2006 13:25:00

Bei der WM 2006 in Deutschland führte Jürgen Klinsmann die deutsche Nationalmannschaft auf den dritten Platz. Drei Tage später teilte der Weltmeister von 1990 mit, dass er seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht verlängern werde. Im aktuellen Interview gibt der 41-Jährige Auskunft über die Hintergründe:
Frage: Jürgen Klinsmann, aus welchen Gründen haben Sie Ihren Vertrag als Bundestrainer nicht verlängert?

Jürgen Klinsmann: Es ist alles andere als eine einfache Entscheidung für mich gewesen, aber eine, die ich treffen musste. Nach den zwei Jahren intensiver Arbeit, die sehr viel Kraft gekostet hat, fühle ich mich leer und ausgebrannt. Ich hätte nicht mehr die Energie und die Power gehabt, diese Arbeit so wie ich mir das vorstelle weiterzuführen. Ich wünsche mir jetzt nur noch, wieder mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen und in die Normaliltät zurückzukehren.

Frage: Wann ist Ihr Entschluss gereift, nicht als Bundestrainer weiterzumachen?

Klinsmann: Nach der Halbfinalniederlage gegen Italien sind mir solche Gedanken erstmals durch den Kopf geschossen. Dann mussten wir uns aber noch einmal neu motivieren, um einen würdigen Abschluss im Spiel um Platz drei zu schaffen, was uns ja in beeindruckender Weise gelungen ist. Danach war mir aber klar, dass ich nicht weitermachen kann, das hat mir ein Blick in den Spiegel verraten.

Frage: Inwieweit hat denn Ihre Ehefrau Debbie Ihre Entscheidung beeinflusst?

Klinsmann: Sie hat mir die Entscheidung ganz alleine überlassen und mir volle Rückendeckung versichert. Aber ich wollte einfach nicht mehr und freue mich darauf, jetzt mal ein halbes Jahr nichts zu machen. Ich werde die vergangenen zwei Jahre für mich persönlich aufarbeiten, meinen Akku wieder aufladen.

Frage: Ist auszuschließen, dass Sie in Kürze bei einem anderen Verband, zum Beispiel dem der USA, einen neuen Job antreten?

Klinsmann: Ja, ich werde in nächster Zeit keinen neuen Job annehmen. Da besteht bei mir überhaupt kein Interesse und es gibt in dieser Hinsicht auch gar keine Kontakte.

Frage: Was sagen Sie Ihrer Mannschaft und auch den Millionen Deutschen, die sie Sie im wahrsten Sinne des Wortes angefleht haben, weiterzumachen?

Klinsmann: Einen Teil der Spieler habe ich bereits am Dienstag über meine Entscheidung informiert, mit allen anderen werde ich ebenfalls persönlich sprechen. Die Spieler wissen, dass das Projekt, das wir auf den Weg gebracht haben, nicht von einer Person abhängig ist. Sie hatten mir auch immer wieder in Gesprächen während der WM versichert, dass im Falle meines Ausscheidens Jogi Löw der richtige Mann sei, um diesen Weg fortzusetzen. Zudem wissen die Spieler, dass ich nach wie vor Tag und Nacht für sie da bin. Denn unser Ziel vor zwei Jahren war ja nicht nur, sie sportlich weiterzubringen, sondern auch als Persönlichkeit. Und bei den vielen Fans kann ich einfach nur um Verständnis bitten, dass sie meine Entscheidung respektieren. Es hätte wenig Sinn gemacht, weiterzumachen, obwohl man genau fühlt, dass man dazu im Moment nicht in der Lage ist. Ich muss mich bei unseren Fans aber noch einmal bedanken, denn sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir die schönste WM aller Zeiten erlebt haben und ein Bild von Deutschland in die Welt getragen wurde, das schöner nicht sein konnte.

Frage: Was geben Sie den Fans zum Abschied mit auf den Weg?

Klinsmann: Das Wichtigste ist, dass durch Joachim Löw gewährleistet, dass die neue Spielphilosophie weitergeführt, ja sogar noch ausgebaut und verfeinert wird. Zudem wird diese junge Mannschaft ihren Weg weitergehen und noch viel Erfolge haben, gerade unseren jungen Wilden können noch mächtig zulegen.

Frage: Sie selbst haben Joachim Löw als Ihren Nachfolger ins Gespräch gebracht. Was spricht für ihn?

Klinsmann: Zunächst muss ich noch mal sagen, dass ich Jogi Löw nie als Assistenten gesehen habe. Er war immer mein gleichwertiger Partner. Er hatte zudem seine eigenen Arbeitsbereiche, für die er die volle Verantwortung hatte, ob es im taktischen Bereich war oder in der Spielvor- und nachbereitung. Ich war eigentlich mehr ein Supervisor, der alles zusammen gehalten hat. Von daher ist es ein logischer Schritt, das Jogi diese Aufgabe fortführt. Er ist die beste Lösung.


Quelle von Bild und Text: http://www.dfb.de/

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 18:46

Hmm... sicherlich nicht schlecht, dass Joachim Löw weitermacht - und ich zweifele auch nicht daran, dass er den eingeschlagenen Weg weitergehen wird.

Aber die Stärke von Jürgen Klinsmann war nicht zuletzt die Motivation, und die Fähigkeit, seine Entscheidungen konsequent durch- und umzusetzen. Ich bin nicht sicher, ob Joachim Löw (und sein Assistent - wer immer das sein mag) das auch allein in dieser Form leisten kann.

Wie dem auch sei - er hat sich entschieden und das hat man zu akzeptieren. Schade find ichs trotzdem...
Bis Bald!

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Mittwoch, 12. Juli 2006, 20:16

Ich finde es Schade, dass Jürgen Klinsmann nicht weiter macht.

Gut, wenn man die letzten 2 Jahre mal Revue passieren lässt .. kann man seine Entscheidung irgendwie verstehen. Er wurde oft angegriffen .. belächelt oder aber auch öffentlich für was auch immer gemaßregelt... Denke mir .. das steckt man nicht so einfach weg.

Deshalb schön für Klinsi .. dass er es allen gezeigt hat ... :smilie2:

Hatte zwar immer noch die Hoffnung, dass er bleibt .. aber als er beim Abschied der Mannschaft am Sonntag in Berlin dies nicht zu den Fans sprach ... hätte es für Klinsi eine bessere oder schönere Situation geben können? .. nein, hätte es nicht ... dachte ich es mir schon fast.

Nun macht wenigstens Jogi Löw weiter .. denke eine Entscheidung auch im Sinne der Spieler ... ich drücke Jogi Löw auf alle Fälle die Daumen und wünsche ihm das uneingeschränkte Vertrauen des Verbandes und der Vereine, das Klinsi so nie richtig erfahren hatte... Kein leichtes Amt als Nachfolger ...

200

Mittwoch, 12. Juli 2006, 22:00

ich hoffe nur, dass die Medien endlich mal einen Gang zurück schalten. Denen gebe ich hauptsächlich die Schuld, dass Jürgen nicht mehr weiter macht. In Deutschland ist das eben so. Die Presse macht auf etwas aufmerksam und bohrt bis auf den tiefsten Nerv und spekuliert bis zur Ohnmacht.
Wenn er jetzt weiter gemacht hätte und wenigstens 2 Spiele vergeigt hätte, wäre das Geschrei wieder groß gewesen: war es richtig Kliensmann zu behalten?
In Deutschland bist Du Sieger oder Verlierer. Etwas dazwischen zählt hauptsächlich beim Sport nicht mehr. Ich habe Jürgen gerne am Spielfeldrand beobachtet. Wie der sich mit seinen Spielern identivizierte war einmalig. Dem sah man an, dass er am liebsten auf den Platz gerannt wäre und hätte mit gekickt. Der LEBTE den Fussball. Er war gerade durch sein Alter noch sehr Mannschafts nah. Was wollen wir mit alten Knöppe wie etwa Lattek. Der kann doch schon nicht mehr gerade aus denken. War aber nur so als Beispiel genommen. Die Wellenlänge stimmte einfach. Löw mag ich genauso. Aber alleine wird ihm etwas fehlen.
Ich hoffe für Joachim Löw, dass man ihn einfach in Ruhe lässt und zum Beobachten und ausprobieren seiner Mannschaft gehören nun mal auch Niederlagen. Wäre die Mannschaft nicht zu hoch bei der WM bejubelt worden hätten sies vielleicht doch noch geschafft. Der Druck war den jungen Spielern dann aber doch zu groß.
lasst sie doch einfach mal alle ihre Aufgabe machen.
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Wir können unseren Blickwinkel verändern. Nicht jedoch das, was geschehen ist. :search: