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141

Montag, 3. Juli 2006, 17:55

Die Fifa zieht Torsten Frings aus dem Verkehr

03.07.2006


Die deutsche Nationalmannschaft muss im Halbfinale gegen Italien auf Torsten Frings verzichten. Der Mittelfeldspieler wurde von der Fifa wegen der Vorkommnisse nach dem Argentinien-Spiel für eine Partie gesperrt.


Torsten Frings wurde nachträglich gesperrt (dpa)


Ein weiteres Spiel wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Entscheidung hat im deutschen Lager neben Entsetzen großes Unverständnis ausgelöst. "Wir finden es natürlich schade, dass etwas aufgerollt wurde, was zum einen abgeschlossen war. Und was zum anderen allein von den Argentiniern ausging. Wir waren nur die Reagierenden", erklärte Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

Die Fifa-Disziplinarkommission sah es nach dem Studium neuer TV-Bilder und mehrerer Anhörungen als erwiesen an, dass der deutsche Nationalspieler Frings in einer Massenrangelei den Argentinier Julio Cruz mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Der Mittelfeldspieler kann erst in einem Finalspiel wieder eingesetzt werden und steht in dieser Partie unter Bewährung. Bei einer weiteren Verfehlung im nächsten halben Jahr müsste Frings, der auch 5000 Schweizer Franken Strafe zahlen muss, erneut aussetzen.

Frings selbst hatte seine Unschuld beteuert und war auch vom vermeintlichen Opfer entlastet worden. "Ich bin nicht geschlagen worden oder habe es zumindest nicht gemerkt", sagte Cruz der italienischen La Gazzetta dello Sport. Die Disziplinarkommission unter Vorsitz des Schweizers Marcel Mathier sah Frings dennoch schuldig und sperrte den 29-jährigen Bremer für das Halbfinale in Dortmund gegen Italien.

Die Fifa war bereits durch die verspätete Sichtung von belastenden Fernsehbildern im Fall Frings in Bedrängnis und Erklärungsnot geraten. "Das kann passieren. Wichtig ist, dass so etwas nicht durchgeht", entgegnete Fifa-Mediendirektor Markus Siegler und betonte scharf: "Ich lasse es nicht zu, dass man uns vorwirft, dass wir die Arbeit nicht richtig gemacht haben." Die als neue Beweise deklarierten TV-Bilder, die einen Faustschlag von Frings gegen Cruz belegen sollten, waren schon seit Samstag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt worden.

Auch für Klinsmann war die Sache eigentlich schon erledigt. "Das sind Emotionen, die da hochkommen. Dafür ist der Schiedsrichter da, und der Schiedsrichter hat reagiert, hat einem Spieler nachträglich die Rote Karte gegeben", sagte der Bundestrainer und erinnerte an den "üblen Tritt an Per Mertesacker". Die Fifa hatte am Sonntagmorgen noch mitgeteilt, dass die Disziplinarkommission zwar gegen den Rot-Sünder Leandro Cufre und Maxi Rodriguez ein Disziplinarverfahren eingeleitet habe, nicht aber gegen deutsche Spieler.

Stunden später folgte die unerwartete Wende. "Wenn man einen neuen Sachverhalt hat, kann ein Verfahren jederzeit eröffnet werden", verteidigte Siegler die Vorgehensweise und verwies auf die Fälle bei der EURO 2004, wo die Nationalspieler Alexander Frei (Schweiz) und Francesco Totti (Italien) erst durch TV-Beweise des Anspuckens von Gegenspielern überführt und nachträglich sanktioniert wurden.

Die Hinweise im aktuellen Fall seien keinesfalls vom italienischen Fußball-Verband gekommen, der "keine Anstalten gemacht hat, dass die Fifa etwas anstellen" solle. Vielmehr hätten laut Siegler mehrere Fifa-Verantwortliche die TV-Bilder zu Frings entdeckt. Bei der Verhandlung am Nachmittag war der DFB durch Team-Manager Oliver Bierhoff und Anwalt Christoph Schickhardt vertreten.

Für Klinsmann stellt der Ausfall von Frings im Klassiker der dreimaligen Weltmeister zwar "generell kein Problem" da, "weil wir immer so planen, dass alle Gewehr bei Fuß stehen". Doch das jetzt Justiziare darüber entscheiden würden, "wie man mit so einer Geschichte umgeht", sei sehr schade. Und kämpferisch fügte der Bundestrainer an: "Wir sind voller Elan, diesen Elan lassen wir uns auch am Dienstag nicht stoppen."


Quelle

142

Montag, 3. Juli 2006, 21:16

Leider keine schöne Nachricht...aber kann man nichts machen..:smilie3: :evil:


Aber FIFA hat entschieden.

143

Montag, 3. Juli 2006, 22:14

Rain ..

ja, keine gute Nachrichten ... aber das wird den Italienern auch nichts helfen. Ich denke, dass unsere Jungs durch diese Maßnahme nur noch mehr motiviert sind. Ich freue mich schon auf das Spiel morgen Abend ...

144

Montag, 3. Juli 2006, 22:29

Das erste Halbfinalspiel und somit auch gleichzeitig die Feststellung, wer der erste Finalist der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 ist, wírd zwischen Deutschland und Italien ausgetragen.


... ... ... 0 : 2 ... ... ...



Italien hat es geschafft und ist nun der erste Finalist der Fussball WM 2006.

Für Deutschland verbleibt nur das Spiel um Platz 3 ... aber das ist mehr, als wir alle noch vor Monaten erhoffen konnten, daher auch für unsere Jungs ein grosses Lob für ihren Einsatz und die Freude, die sie uns bisher bereitet haben.

145

Dienstag, 4. Juli 2006, 12:27

Heute abend, 21.00 h - nicht vergessen: unbedingt die Daumen drücken und mitfiebern, damit unsere Jungs auch diese Runde überstehen und wir anschließend singen können:


Ciao, Ciao, Italia

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nanamaus

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146

Dienstag, 4. Juli 2006, 16:04

Zitat

Original von Supra
Rain ..

ja, keine gute Nachrichten ... aber das wird den Italienern auch nichts helfen. Ich denke, dass unsere Jungs durch diese Maßnahme nur noch mehr motiviert sind. Ich freue mich schon auf das Spiel morgen Abend ...


Genauso sehe ich das auch - jetzt erst recht.

Schade aber nicht zu ändern.
Vielleicht hätte die deutsche Mannschaft auch gegen den Argentinier Anzeige erstatten sollen der Metzelder getreten hat. Denn danach begannder Tumult doch erst. Aber dann hätte es wieder jede Menge Vorwürfe gehagelt.
Na ja sei´s drum jetzt erst recht und wie habe ich heute im Fernsehen gehört:

Ihr seit nur die Pizzalieferanten - kann man sehen wie man will.

In diesem Sinne
Leben ist das was passiert während du etwas anderes planst.

147

Dienstag, 4. Juli 2006, 18:13

'Ein Spiel, das Deutschland noch nicht erlebt hat'

04.07.2006


Die deutsche Nationalmannschaft kämpft ohne den gesperrten Torsten Frings um den Einzug ins WM-Finale - der Mittelfeldspieler war von der Fifa wegen der Vorkommnisse nach dem Argentinien-Spiel aus dem Verkehr gezogen worden.

Auch ohne Frings ist die achte Teilnahme einer deutschen Nationalmannschaft an einem WM-Endspiel das erklärte Ziel für Kapitän Michael Ballack und Co.

Nach dem Ausfall von Frings steht Bundestrainer Jürgen Klinsmann vor einer schwierigen Entscheidung, wer den Bremer ersetzen soll. Tim Borowski oder Sebastian Kehl stehen bereit, um die Lücke im defensiven Mittelfeld zu schließen. Nach der viel diskutierten Sperre für Frings dürfte die ohnehin emotionsgeladene Atmosphäre im Dortmunder Stadion noch weiter angeheizt werden.

Auf dem Weg zum erhofften vierten WM-Titel nach 1954, 1974 und 1990 läuft die deutsche Auswahl zum zweiten Mal bei dieser Heim-Weltmeisterschaft in Dortmund auf, wo sie in 14 Länderspielen noch nie verloren hat. Dagegen gibt die Bilanz gegen Italien weniger Grund zur Zuversicht. Italien ist eine von sechs Mannschaften, gegen die Deutschland eine negative Bilanz aufweist. In insgesamt 28 Spielen gelangen nur 7 Siege und 8 Unentschieden - 13 Partien wurden verloren. Bei großen internationalen Turnieren ist das DFB-Team gegen Italien sogar noch sieglos. Weder in den vier bisherigen WM-Duellen noch in den zwei späteren EM-Vergleichen gelang der deutschen Auswahl ein Erfolg gegen die Squadra Azzurra.

Auch abseits des mit 65.000 Zuschauern ausverkauften Stadions wird mit einem riesigen Fan-Andrang gerechnet. Die Stadt Dortmund erwartet zum Klassiker zwischen Deutschland und Italien gar den größten Besucheransturm ihrer Geschichte, 150.000 bis 200.000 Anhänger werden die Stadt in ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer verwandeln. Hotels und Pensionen waren fast ausgebucht.



Auch die deutschen Spieler blicken der Partie mit großer Vorfreude entgegen. "Es wird von der Atmosphäre ein Spiel sein, das Deutschland noch nicht erlebt hat", prophezeite Lokalmatador Christoph Metzelder.


Quelle

148

Dienstag, 4. Juli 2006, 20:28

Nur noch eine halbe Stunden und dann geht es endlich los!
Daumen drücken, damit unsere Jungs am Sonntag in Berlin spielen können.

Schatzi

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149

Dienstag, 4. Juli 2006, 22:56

Halbfinale am 4. Juli 21:00 in Dortmund

Deutschland : Italien


:




Reguläre Spielzeit beendet. Es geht in die Verlängerung.



Schatzi

Kleiner Helfer

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150

Dienstag, 4. Juli 2006, 23:08

Und unsere Regierung zittert schon



Schatzi

Kleiner Helfer

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151

Dienstag, 4. Juli 2006, 23:42

Halbfinale am 4. Juli 21:00 in Dortmund

Deutschland : Italien


:


Endstand

0 : 2



152

Mittwoch, 5. Juli 2006, 01:34

Dank dir lieber Schatzi ... für die schönen Bilder die du uns da mitgebracht hast.

Leider, leider können wir heute keinen Sieg unserer Jungs feiern. Hätte sie gerne im Endspiel gesehen, aber ich denke .. der Fairness halber muss man anerkennen, dass zum Ende hin die Italiener einfach cleverer waren.

Aber noch einmal dürfen wir unseren Jungs ja die Daumen drücken .. Spiel um Platz 3 ist auch nicht schlecht ... wäre hätte das, mal ehrlich .. vor ein paar Monaten überhaupt für möglich gehalten. ...

Ich bin zwar etwas enttäuscht ... aber trotz Trauer beglückwünsche ich Italien für das Erreichen des Finales.

153

Mittwoch, 5. Juli 2006, 07:23

Deutschland scheitert erst in der Verlängerung

04.07.2006


Am Ende flossen bei Trainer und Spieler die Tränen. Nach leidenschaftlichem Kampf ist das deutsche Team bei der Heim-WM mit 0:2 in der Verlängerung an Italien gescheitert.


Fabio Grosso (119. Minute) und Alessandro del Piero (120.+1) erzielten die Tore für die Azzurri, die die deutschen Hoffnungen beendeten und Italien zum sechsten Mal in ein WM-Endspiel brachten. Dort ist am Sonntag in Berlin der Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Frankreich und Portugal der Gegner.

Exakt 52 Jahre nach dem Wunder von Bern verpasste die deutsche Mannschaft dagegen den ganz großen Wurf und muss sich nun mit dem kleinen Finale um den dritten Platz gegen den Verlierer des Dienstag-Duells in München begnügen.

Nach von großer taktischer Disziplin geprägten 90 Minuten hatte die DFB-Auswahl zu Beginn der dramatischen Verlängerung gleich zwei Schrecksekunden zu überstehen. In der 91. Minute setzte sich der eingewechselte Alberto Gilardino gegen Michael Ballack durch und traf den Innenpfosten. 60 Sekunden später jagte Gianluca Zambrotta den Ball aus 16 Metern an die Oberkante der Latte. In der 105. und 112. Minute verpasste Lukas Podolski zwei Mal das deutsche Siegtor.

Vier Tage nach dem 120-minütigen Krimi gegen Argentinien unterstrich die deutsche Mannschaft bei Temperaturen von fast 30 Grad auch im Duell der dreimaligen Weltmeister, wie sehr sie im Turnierverlauf zu einer Einheit zusammengewachsen ist. In einem Geduldsspiel ließ sich die Squadra Azzurra aber von der stimmungsvollen Kulisse kaum beeindrucken und stellte in einer intensiv geführten Partie die abgeklärtere Mannschaft, ehe die Gastgeber nach der Halbzeit entschlossener aufs Tor drängten.



Kapitän Michael Ballack war in seinem 70. Länderspiel Chef in einem deutschen Mittelfeld, das in dieser Besetzung noch nie zusammen gespielt hatte. Den Platz des wegen einer Tätlichkeit nach dem Argentinien-Spiel gesperrten Torsten Frings nahm Lokalmatador Sebastian Kehl ein, aber auch der als Alternative genannte Tim Borowski kam überraschend in der Startelf zum Zuge. Der Bremer ersetzte im Mittelfeld Bastian Schweinsteiger, dem Co-Trainer Joachim Löw bescheinigte, er habe zuletzt "nicht ganz die Form" gehabt.

Die Hereinnahme der beiden frischen Kräfte machte sich durchaus bezahlt. Denn während der Neu-Londoner Ballack trotz seiner Bedeutung als Ballverteiler nicht so spritzig wie zuletzt wirkte, war Borowski auf der linken Seite in die meisten Offensivaktionen einbezogen. In der 40. Minute sah der Bremer für ein Foul an Francesco Totti allerdings die Gelbe Karte. Kehl, der bis zum Halbfinale erst auf 25 WM-Minuten gegen Costa Rica und Schweden gekommen war, fügte sich glänzend in den Defensivverbund ein und war ebenso bissig wie Frings.

Christoph Metzelder hielt im Zusammenwirken mit Per Mertesacker Italiens Torjäger Luca Toni sicher in Schach. Einzig Philipp Lahm hatte mit Mauro Camoranesi auf der linken Abwehrseite ähnlich große Schwierigkeiten wie bei der 1:4-Abfuhr am 1. März in Florenz. In der Spitze hatten Miroslav Klose und Podolski gegen die auch ohne den verletzten Alessandro Nesta sicher stehende Abwehr der Italiener einen ganz schweren Stand. Seine bis dahin beste Szene hatte der fünffache Turnier-Torschütze in der 50. Minute, als sein Solo im letzten Moment von Gennaro Gattuso gestoppt wurde. Im übrigen erwies sich Fabio Cannavaro in seinem 99. Länderspiel als Turm der Abwehr.

Knapp drei Wochen nach ihrem 1:0-Sieg in der Vorrunde gegen Polen wurde die deutsche Mannschaft bei ihrer Rückkehr nach Dortmund von einer bisher kaum erlebten Welle der Begeisterung empfangen. Doch es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe beide Mannschaften die Nervosität abgestreift hatten. Die erste gelungene Kombination über Borowski und Klose hätte beinahe Podolski (15.) in Schussposition gebracht, doch der Neu-Münchner kam den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Im direkten Gegenzug verhinderte Jens Lehmann mit seinem entschlossenem Herauslaufen gegen den gefürchteten Toni Unheil.

Die Azzurri wurden immer dann gefährlich, wenn sich Gianluca Zambrotta und Mauro Camoranesi auf den Flügeln ins Offensivspiel einschalteten. Aber auch bei den Standardsituationen der von Andrea Pirlo glänzend dirigierten Gäste musste die Innenverteidigung auf der Hut sein. Die größte deutsche Chance zur Führung verpasste in der 34. Minute Bernd Schneider, ebenso wie Ballack zum 70. Mal im DFB-Trikot. Nach Zuspiel von Klose jagte der Leverkusener den Ball aus bester Schussposition über das Tor von Gianluigi Buffon und machte damit deutlich, warum er erst ein Länderspiel-Tor zu Buche stehen hat.

Das Warten auf den einen, entscheidenden Fehler des Gegners setzte sich zu Beginn der zweiten 45 Minuten fort. Dabei wurde Schneider nun wesentlich häufiger in die Angriffe einbezogen. In der 63. Minute reagierte der im Turnierverlauf bisher nur von seinem Teamkollegen Christian Zaccardo bezwungene Buffon gegen Podolski glänzend, den Nachschuss setzte Arne Friedrich über das Tor. Fünf Minuten vor Schluss bewahrte Lehmanns Kamikaze-Abwehr die DFB-Elf gegen Simone Perrotta vor der drohenden Niederlage.


Quelle

154

Mittwoch, 5. Juli 2006, 07:26

Ich denke mit dieser Mannschaft brauchen wir uns nicht verstecken, wir haben zwar nicht gewonnen aber trotz allem eine gute WM bis gestern gespielt.

Und am Samstag drücken wir unsren Jungs die Daumen für den 3. Platz.

155

Mittwoch, 5. Juli 2006, 09:46

Ich möchte der gesamten deutschen Nationalmannschaft, und ganz besonders auch Jürgen Klinsmann, ein grosses Lob aussprechen.

Respekt vor dieser Leistung!

Vor Beginn des Turnieres hätte wohl kaum jemand, mich eingeschlossen, geglaubt das sie bis ins Halbfinale kommen. Aber der alte Mythos einer Turniermannschaft hat sich mal wieder bestätigt.
Mit Kampf, Ehrgeiz, einer guten Fittness und vor allem einem guten Teamgeist haben sie uns alle mitgerissen - da muss man wohl absoluter Anti-Fussballfan sein um sich nicht begeistern zu lassen.

Wenn diese Mannschaft so in etwa zusammenbleibt - mit diesem Trainer - mache ich mir für die Zukunft (EM 2008) keine Sorgen.

Jetzt am Samstag noch das Spiel um Platz 3 - da heisst es dann nochmal Daumen drücken!
Bis Bald!

156

Mittwoch, 5. Juli 2006, 10:29

Aus und vorbei! Zwei späte Tore der Italiener haben die deutschen Kicker aus allen WM-Träumen gerissen.
Auch wenn die Enttäuschung jetzt erst einmal tief sitzt, die deutschen Spieler können stolz auf das Erreichte sein. Wer hätte vor der WM schon gedacht, dass es Jürgen Klinsmann und seine Mannen bis ins Halbfinale schaffen. Wohl kaum jemand!
Jetzt gilt es, den Frust herunterzuschlucken und am Samstag im Spiel um Platz drei in Stuttgart noch einmal alles zu geben. Die Fans werden erneut wie ein Mann hinter der Mannschaft stehen - sie hat es verdient!

157

Mittwoch, 5. Juli 2006, 18:56

Ich kann mich meinen Vorrednern da nur anschliessen und ich bin stolz auf unsere Jungs ...

Was mich an dieser .. unserer Fussball - Nationalmannschaft .. fasziniert ist, dass sie als Mannschaft auftreten, dass man merkte sie wollen Fussball spielen, um den Sieg kämpfen. Da gab es immer ein "Einer für alle, alle für einen ...". Wir können stolz auf sie sein .. egal wie das Spiel am Samstag ausgeht ... Deutschlands Fussball - Nationalmannschaft ... kann nun wieder mit erhobenen Hauptes alle weiteren Prüfungen angehen.

Sie haben sich endlich gefunden, es geht wieder aufwärts mit dem deutschen Fussball ... und hoffentlich bleibt Jürgen Klinsmann ...

158

Donnerstag, 6. Juli 2006, 18:38

DFB-Elf verabschiedet sich in Berlin
Klinsmann-Truppe feiert Sonntagmittag auf der Fan-Meile

Berlin - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird sich am Sonntag um 12 Uhr auf der Fan-Meile in Berlin nochmals den Anhängern präsentieren und sich für die Unterstützung im Verlaufe der WM bedanken. Dies gab DFB-Mediendirektor Harald Stenger heute auf der Pressekonferenz bekannt.

Es sei der ausdrückliche Wille und Beschluss der Mannschaft gewesen, so Stenger, nach dem Spiel gegen Portugal nochmals nach Berlin zu reisen, um sich dort den Anhängern zu zeigen. Anschließend geht es direkt in den verdienten Urlaub.

"Das wird ein emotionaler Höhepunkt zum Abschluss"

Jens Lehmann sagte, das Team schulde den Fans einen großen Dank. "Das wird ein emotionaler Höhepunkt zum Abschluss." Torjäger Miroslav Klose ergänzte: "Für uns als Mannschaft ist es sehr wichtig, uns von den Fans zu verabschieden und uns zu bedanken. Die Euphorie hat uns schließlich bis ins Halbfinale getragen. Ich freue mich darauf. Es wird bestimmt ein faszinierendes Erlebnis, mit den Leuten in Berlin zu feiern

Quelle: AOLNews

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159

Freitag, 7. Juli 2006, 10:54

Oliver Kahn gegen Portugal im Tor
Klinsmann belohnt ihn für sein vorbildliches Verhalten

Berlin - Ersatzkeeper Oliver Kahn kommt im Spiel um Platz drei doch noch zu seinem Auftritt bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Bundestrainer Jürgen Klinsmann teilte dem Bayern-Torhüter laut "Bild"-Zeitung am Donnerstag mit, dass er am Samstag in Stuttgart in der Begegnung gegen Portugal im deutschen Tor stehen werde. "Ich sehe das nicht als Almosen. Ich freue mich. Für mich hat auch der dritte Platz bei einer Weltmeisterschaft einen großen Wert", sagte Kahn.

Es ist die Belohnung für Kahns vorbildliches Verhalten in der ungewohnten Rolle des Ersatzmanns. Auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag hatte Deutschlands Nummer eins, Jens Lehmann, bereits angekündigt, eine Entscheidung pro Kahn zu akzeptieren. "Oliver hätte es verdient. Das wäre für ihn ein versöhnlicher Abschluss. Er hat sich hervorragend verhalten, es hat einige schöne Gesten von ihm gegeben", so Lehmann.

Schmerz noch nicht verdaut

Vor allem die Szene vor dem Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Argentinien, als Kahn Lehmann Mut zusprach und Glück wünschte, war eines der beeindruckendsten Bilder der WM. Lehmann machte auf der PK einen gelösten Eindruck, obwohl er zugab, den Schmerz über die bittere Pleite gegen Italien (0:2 n.V.) noch nicht verdaut zu haben.

Zweiter Tiefschlag für Lehmann

"Meine persönliche Stimmung ist eigentlich noch schlechter als direkt nach dem Spiel, sagte Lehmann. Mit etwas Abstand hat man erst Zeit, die Niederlage zu verarbeiten. Nach dem Spiel Frankreich gegen Portugal hat man erst realisiert, was es heißt, ein Finale zu verpassen", sagte der 36-Jährige. Nach der Roten Karte und der Niederlage im Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona nun der zweite Tiefschlag mit den beiden Gegentreffern in der 118. und 120. Minute, nachdem Lehmann die DFB-Auswahl zuvor mit einer herausragenden Leistung im Spiel gehalten hatte.

Noch keine Antwort gefunden

"Im Moment überwiegt bei mir die Enttäuschung. Ich war jetzt zweimal sehr dicht dran mit Arsenal und jetzt mit der Nationalmannschaft. Es stellt sich natürlich die Frage nach dem Grund des Ausscheidens. Eine Antwort darauf konnte ich leider noch nicht finden", erzählte er. "Mit Arsenal habe ich nächstes Jahr aber erneut die Chance auf ein Finale. In der Nationalmannschaft muss ich meine Situation erst noch überdenken und mich darüber mit Jürgen Klinsmann unterhalten."

Zukunft im Nationalteam offen

Seine Zukunft im DFB-Dress wird vermutlich auch davon abhängen, ob der Bundestrainer weitermacht oder nicht. Im Moment scheint ebenso eine Fortsetzung seiner Karriere in der Nationalmannschaft möglich wie das Ende nach 38 Länderspielen.

Alle Kritiker überzeugt

Seine Kritiker hat der Elfmeter-Killer vom Viertelfinale gegen Argentinien, als er die Schüsse von Ayala und Cambiasso parierte, jedenfalls endgültig überzeugt und Klinsmanns Entscheidung, ihn zur Nummer eins zu machen, gerechtfertigt. Die Unterstützung durch die Fans und die große Begeisterung in seinem Heimatland haben beim Wahl-Londoner Spuren hinterlassen. Auch wenn ihm zum zweiten Mal hintereinander der krönende Abschluss versagt blieb, zog Lehmann daher ein rundum positives Fazit.

"Emotionaler Höhepunkt meiner Laufbahn"

"Anerkennung tut jedem Menschen gut. Wenn er für das, was er leistet und für das, wie er ist, gemocht wird, freut sich doch jeder darüber", sagte der gebürtige Essener. "Ich betrachte diese WM als emotionalen Höhepunkt meiner Fußballzeit. Ich war so überrascht von der Offenheit der Leute und von den Emotionen, die sie uns entgegengebracht haben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das miterleben durfte. Für mich bleibt das ein absolut einmaliges Ereignis."

Hört Kahn nach der WM auf?

Ob das morgige 86. Länderspiel für Oliver Kahn (37) das letzte wird, will er erst zwei bis drei Wochen nach der WM entscheiden. Eines weiß ich, sagte der WM-Held von 2002 zu "Bild": In den letzten sieben Wochen ist mir klar geworden, wie schön es ist Fußball zu spielen. Ich habe wieder richtig Lust auf den FC Bayern und die Bundesliga.

Quelle: AOL-News

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160

Freitag, 7. Juli 2006, 15:04

Ups, sorry .. hab bei aller Trauer nun das 2. Habfinale zwischen Italien und Frankreich ganz vergessen.

... 0 : 1 ...



Ein Elfmeter .. durch Zidane erzielt .. bringt Frankreich ins Finale.

Somit müssen sich unsere Jungs mit den Portugiesen am Samstag um Platz 3 der WM auseinander setzen.

Im Endspiel am Sonntag stehen sich dann Italien und Frankreich gegenüber.