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Schatzi

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Mittwoch, 10. Dezember 2008, 19:43

Das Paradies auf Erden ...

Mittwoch, 10. Dezember 2008

+++ Das Paradies auf Erden … +++

Gerade mal 24 Stunden wohnen die Big-Brother-Bewohner unter einem Dach, aber man könnte meinen, sie kennen sich schon eine halbe Ewigkeit. Der Eindruck trifft zumindest auf die drei aktuellen Himmelskandidaten Cathy, Andy und Daniel zu. Wie eine harmonisch eingespielte Wohngemeinschaft genießen sie den Himmel auf Erden und überlegen, was sie denn Feines kochen könnten. Voller Enthusiasmus widmen sie sich einem leckeren Gambas-Gericht, um anschließend in trauter Dreisamkeit das erste Teamprojekt in Angriff zu nehmen: Leuchtschilder bauen. Dabei schwelgen sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht in Erinnerungen an ihre ersten Minuten auf Big-Brother-Boden. Gentlemanlike machen die beiden Männer ihrer weiblichen Mitbewohnerin sogar Komplimente, als diese ihre schönen Haare präsentiert. Stundenlanges Duschen, das wölkchenweiche Schlafgemach mit zwei gut aussehenden Männern teilen, ausschlafen - besonders Cathy, die rassige Schönheit, die aus dem Hamburger Ghetto weitaus anderes gewohnt ist, genießt ihr neues Zuhause sichtlich. Scheint, als führe das luxuriöse Leben im Himmelsbereich auch zu einer harmonischen Stimmung. Einfach himmlisch!

+++ ... und die Tücken des Höllenalltags! +++

Ganz anders sieht es nur wenige Meter weiter im Big-Brother-Haus aus. Während Cathy, Daniel und Andy ihr Leben im Luxus sichtlich genießen, kämpfen sich Geraldine, Madeleine und Beni auf höllischem Boden durch den Alltag. Als Madeleine zu früher Morgenstunde nur mal schnell aus dem unbequemen Bett huschen möchte, greift sie im Halbschlaf nach dem falschen Türgriff. Ein markerschütternder Alarm ertönt. Geraldine und Beni schrecken auf und sind auf der Stelle wach. Als das sirenenartige Geräusch endlich abgestellt ist, möchten sich die drei noch mal in ihre Schlafsäcke kuscheln. Doch dann, als wären die harten Feldbetten draußen nicht schon übel genug, folgt eine böse Überraschung: "In der Hölle wird nicht ausgeschlafen“, lautet die klare Ansage. Die Schlafenszeit ist vorbei.

"Ich wäre jetzt auch gerne im Himmel, die dürfen ausschlafen“, gesteht Geraldine neiderfüllt. Auch beim Frühstück merken die Höllenbewohner, dass bei Big Brother bzw. in ihrem Bereich irgendwie alles anders ist. Mit dem Körnerbrot können sie sich nicht anfreunden. Obendrein gesteht Beni, dass er, obwohl er seit fünf Jahren den Beruf des Bäckers ausübt, keine Brötchen backen kann. Es ist die wahre Hölle: die Sitzmöglichkeiten sind hart, die Atmosphäre kühl, die einheitliche Höllenkluft hässlich. Doch am meisten plagt sie, neben dem Verzicht auf Beautyprodukte, das Leben an der Frischluft – inklusive Duschen und Schlafen in der Kälte. Sogar der durchtrainierte Beni, dem die Kälte weitaus weniger ausmachen dürfte, als seinen beiden Mitbewohnerinnen, schlägt einen Duschstreik vor. "Wir duschen einfach so lange nicht, bis wir drinnen duschen können!“ Aber die Blicke der "Höllen-Damen“ sprechen Bände. "Iiih“, rümpft Geraldine die Nase. Verzweiflung pur auf höllischem Boden. Und es kommt noch härter …

+++ Höllische Regeln und Pflichten +++

Nach dem für die Höllenbewohner etwas schwierigen Start in den Tag liest Daniel am Mittag einen Brief von Big Brother vor. Die Regeln im Haus, die besonders - wie sollte es anders sein - die Höllenbewohner betreffen:

- Es darf nichts über die Bereichsgrenzen gereicht werden.
- Lebensmittel sind in den vorgesehenen Bereichen zu lagern, nicht im Garten.
- Im Höllenbereich darf ausschließlich draußen geraucht werden.
- Bettzeug darf nicht mit in den Wohnbereich genommen werden.
- Das Höllenrollo, das den Schlafbereich zum Garten hin schließt, ist beim Wecken sofort zu öffnen.

Außerdem haben Höllen-Bewohner Pflichten:

- Sie müssen sich um die Mülltrennung des Himmels kümmern.
- Sie müssen die Wäsche aller Bewohner waschen.

"Puh, für uns alle und die anderen waschen, das kann ja heiter werden“, jammert Madeleine. In der Tat wird es für die Höllenbewohner nicht einfach werden, aber Big Brother wäre nicht Big Brother, wenn sich die Verteilung der Bewohner auf die Bereiche nicht innerhalb kürzester Zeit ändern könnte. Jederzeit kann ein Wechselmatch das Blatt um 180 Grad wenden. Vielleicht lanndet man schneller im Himmel, als man glaubt. Wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Quelle: http://www.premiere.de/