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Dienstag, 4. Januar 2005, 13:02

Spiegel berichtet über BB-Macher

tini


Spiegel berichtet über BB-Macher

Im aktuellen Spiegel-online habe ich folgenden Bericht gefunden, fand ihn recht interessant und hab ihn einfach mal hier reinkopiert.


Und läuft und läuft und läuft

Halbzeit bei "Big Brother": Vier der Insassen leben seit einem halben Jahr im Container. Das Aufreger-Format von einst hat sich zur täglichen Nischenseifenoper entwickelt, in Köln-Ossendorf arbeiten 250 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb. Ein Blick hinter die Kulissen. Von Marcel Rosenbach

RTL II
Szene aus dem "Big Brother"-Haus: Auch die virtuoseste Regie und die schönste Kamera-Einstellung können aus solchen Szenen kein spannendes Fernsehen machen
Falls es jemandem entgangen sein sollte: "Big Brother" läuft noch. Genau, dieses Container-Fernsehen, diese Dauerbeobachtung bis unter die Dusche, dieser Menschenzoo. Es läuft sogar so viel "Big Brother" wie noch nie: täglich mindestens eine Stunde bei RTL II, eine bei MTV2 Pop, acht Stunden bei Tele 5 und 24 bei Premiere. Es läuft auch nicht gerade schlecht, obwohl schon seit der dritten Staffel kaum noch jemand die Namen der Protagonisten kennt.

Im Schnitt machte RTL II damit im Juli 13,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und sicherte sich hinter RTL damit den zweiten Platz aller Sender in dieser Zeitschiene. Bei Tele 5 kletterten die Mini-Marktanteile um 150 Prozent, als der Kanal anfing, sich dem Container zu widmen. Und bei Premiere haben bislang angeblich schon 340.000 Zuschauer ein Abo für die 24-Stunden-Dauerberieselung gekauft: für 5 Euro am Tag oder 15 für den Monat.

An diesem Montag ist Halbzeit in der aktuellen fünften Staffel, die erstmals der ursprünglichen Idee des Erfinders John de Mol folgt und die Insassen nicht mehr nur für 100 Tage, sondern gleich für ein ganzes Jahr kaserniert. RTL II und die Produktionsfirma Endemol planen bereits für die Zeit nach dem 1. März 2005, wenn der Sieger mit einer Million Euro den Kamerakäfig verlässt: Ziel ist, den surrenden Produktionsapparat "BB", der täglich 35 Stunden Sendezeitenfüllstoff ausspuckt, auf die Spitze zu treiben: "Big Brother forever" - für die Kandidaten würde das ein Leben wie im Hollywood-Film "Die Truman Show" bedeuten und für die 250 Mitarbeiter der Produktion eine Lebensstellung. Wenn sie durchhalten. Denn auch sie führen ein Leben im Container. Er ist nur nicht ganz so luxuriös wie der der "BB"-Bewohner im "reichen Bereich".

.....

Quelle: Spiegel.de

Beitrag vom 30.08.2004 - 17:55




Udo


Interesanter Bericht,

Danke tini

Beitrag vom 30.08.2004 - 18:22




bloemue


danke tini, es ist wirklich mal interessant einen blick hinter die kulissen zu werfen...

Beitrag vom 31.08.2004 - 09:03